Galerie ''Hamelner Nachtaufnahmen''

  • Der Hamelner Pferdemarkt in der Altstadt bei Tagesanbruch
    Pferdemarkt
    Christian Manthey
  • Galerie Nachtaufnahmen: Das Westufer der Weser in Hameln bei Nacht
    Mondnacht
    Christian Manthey
  • Galerie Nachtaufnahmen: Abendliche Lichter an der Hamelner Münsterbrücke
    Die Münsterbrücke
    Christian Manthey
  • Galerie Nachtaufnahmen: Nächtlicher Blick auf die Weser in Hameln
    Die nächtliche Weser
    Christian Manthey
  • Das Hochzeitshaus und die Marktkirche in Hameln in einer Nachtaufnahme
    Hochzeitshaus
    Christian Manthey
  • Galerie Nachtaufnahmen: Der regionale Radiosender Radio Aktiv bei Nacht
    Radio Inaktiv
    Christian Manthey
  • Altstadtgasse in der Hamelner City bei Nacht
    Emmernstraße
    Christian Manthey
  • Das Restaurant Reichsadler in Hameln bei Nacht in der Ansicht
    Restaurant Reichsadler
    Christian Manthey
  • Am Hamelner Bahnhof, Bahnsteig mit durchfahrendem Zug
    Bahnhof
    Christian Manthey
  • Morgendlicher Blick kurz vor Sonnenaufgang über die Weser
    Sturmtief
    Christian Manthey
  • Aufnahme des nächtlichen Güterbahnhofs in Hameln
    Das Netz
    Christian Manthey

Nachtaufnahmen

Zwischen Abend- und Morgendämmerung

Nachtaufnahmen bieten einen neuen und meist völlig unbekannten Blick auf eigentlich bekannte Motive, Szenen und Inhalte.

Nachts ändern sich Lichtsituation, Ausleuchtung und Bildinhalt.
Das birgt einen eigenen Reiz, bietet es doch neue Einblicke in vermeintlich Bekanntes.

Am Tage noch gut erkennbares versinkt bei Nachtaufnahmen in tiefem Schatten.
Sonst Unbeachtetes hat im Schein einer Laterne plötzlich Gewicht.

Texturen haben die Überhand, kräftige Kontraste müssen bewältigt werden.
Gewohnte Sichtweisen verlieren die Bedeutung.

Natürlich ist diese Art der Fotografie recht unbequem:
Will man gesetzte Ziele erreichen, sollte man bei Dunkelheit seine Kamera bedienen können.
Oder zumindest entsprechend ausgerüstet sein: Eine Taschenlampe leistet gute Dienste.

Ansonsten empfiehlt es sich, die Ausrüstung auf ein Minimum zu beschränken. Man sollte sich also vor Antritt der Tour über Motiv, Zielsetzung und Zeitpunkt Gedanken machen.

Für Nachtaufnahmen ist man natürlich versucht, vor allem das Winterhalbjahr zu nutzen.
Schließlich ist es dann bereits ab 17.00 oder 18.00 Uhr dunkel.
Dagegen ist nichts zu sagen, sollte aber nicht zum Prinzip werden.
Will man belebte Straßen bei Dunkelheit ablichten, wird man um die dunkle Jahreszeit nicht herumkommen.

Will man allerdings Aufnahmen anfertigen, die nicht diesen üblichen Schemata entsprechen, wird es unbequem:
Man kommt nicht umhin, im Sommer auch einmal um 2.00 Uhr morgens aufzustehen.
Um dann noch vor Sonnenaufgang seine gewünschten Aufnahmen zu machen.
Und bei der Gelegenheit können gleich noch Sonnenaufgänge “mitgenommen” werden.

Fotografie bedeutet eben auch, das nicht immer der bequemste Weg der beste ist.
Oder anders ausgedrückt:
Man sollte sich nicht immer von der eigenen Bequemlichkeit leiten lassen, das führt zu den hinlänglich bekannten Fotos.
Ungewöhnliche Bilder und Ziele sind eben nicht immer leicht umzusetzen, die Ergebnisse sind die Mühen aber allemal wert.

Ein Beispiel: Das Dewezet-Essay “Hameln bei Nacht”, bitte anklicken.